Depressionen gehören zu den häufigsten psychischen Erkrankungen. Ortwin Meiss, Leiter des renommierten Milton Erickson Institut Hamburg und Autor des Buches „Hypnosystemische Therapie bei Depression und Burnout“ stellt in diesem Beitrag seine grundsätzliche Sichtweise auf die Therapie von Depressionen dar.

„Depressionen und Burn-Out können als unbewusste Weigerungen verstanden werden, im Leben so weiter zu machen wie bisher. Die Betroffenen haben das Gefühl, sie wollen, aber es geht nicht, das Unbewusste bremst und weigert sich. Hintergrund der Weigerung, aktiv zu werden, ist die Überzeugung, dass sich ja doch nichts verändern ließe.

Der depressive Klient glaubt nicht, sein Leben positiv beeinflussen zu können. Ihm fehlt die Kompetenzerfahrung, dass seine Handlungen und seine Entscheidungen bestimmen, wie er sich fühlt. Er hat vielmehr den Eindruck, dass, egal was er tut, es doch nichts bringt. Bei Depression und Burn-Out kann Hypnose jedoch Abhilfe schaffen.

Hypnotherapie (Klinische Hypnose) befähigt die Betroffenen herauszufinden, was in ihrem Leben nicht stimmt, so dass sie mit Depressionen oder einem Burn-Out reagieren. Viele depressive Klienten und Burn-Out-Patienten fehlt das Bewusstsein, warum ihr Organismus gegen jegliche weitere Aktionen Widerstände entwickelt. Dieses Bewusstsein entwickelt sich bereits in leichten Trancezuständen unter dem Einsatz hypnotherapeutischer Methoden.“

Quelle: Hypnose.de

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